Susanne Kufeld
Resilienz in der Leitstelle

Veröffentlicht am 24.09.24 / Susanne Kufeld / Bild: Ilona Merkle


Resilienz in der Leitstelle: Stress meistern im 24/7-Betrieb

Es ist immer eine große Freude, mit dir zu wirken, Ilona Merkle. Ein herzlicher Dank geht an alle Teilnehmenden, die sich offen auf unseren Ansatz eingelassen haben.

Es war erneut beeindruckend zu sehen, wie die Kolleg:innen in den Leitstellen täglich Herausforderungen meistern und mit Stress umgehen. Anstatt uns durch endlose Charts zu arbeiten, legen wir den Fokus auf den echten Austausch und den Aufbau von Sicherheits-Netzwerken – denn genau das ist eine wesentliche Säule der persönlichen Resilienz.

Wir schaffen einen Raum, in dem wir wichtige Themen in einer Atmosphäre von Wertschätzung und Anerkennung besprechen können.

Herausforderungen im 24/7-Betrieb

Themen, die unsere Leitstellenkolleginnen und -kollegen bewegen, während sie Tag und Nacht dafür sorgen, dass Güter sicher transportiert werden, Kinder pünktlich zur Schule kommen und Menschen zuverlässig ihre Arbeit erreichen. Zentrale Fragen dabei sind:

  • „Wie handle ich in der Leitstelle, wenn es an Personal mangelt?“
  • „Was tue ich, wenn nach einem 12-Stunden-Dienst keine Ablösung kommt?“
  • „Was passiert, wenn plötzlich alle Systeme ausfallen oder Kunden schnelle Antworten erwarten?“

Die Rund-um-die-Uhr-Arbeit bringt besondere Hürden mit sich. Ein klassisches „Weekly“ zum Austausch, wie in anderen Teams üblich, ist hier oft nicht möglich.

Ein starkes Netzwerk für die Zukunft

Ein großer Dank geht an die VDV-Akademie sowie an Leonie Zwartjes, Timo Kappertz und Vanessa Balck, die uns den Raum bieten, den Menschen ins Zentrum der Leitstellenarbeit zu rücken.

Da Kommunikation ein Schlüsselfaktor ist, freuen wir uns besonders, dass Holger Meerwarth uns im nächsten Jahr verstärken wird! Ebenso danke ich Ronald Schunke, Mirko Schulze und Udo Kaiser für die großartigen Einblicke in das Informationszentrum Bahn.

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